Das Schweizerische Sozialarchiv (SSA)

Das Schweizerische Sozialarchiv (SSA) ist ein Zusammenschluss von Archiven, einer Fachbibliothek und einer Dokumentationsstelle mit dem Schwerpunkt soziale Bewegungen und wurde 1906 in Zürich gegründet.

Geschichte

Das Sozialarchiv wurde 1906 auf Initiative von Paul Pflüger (1865-1947), einem Schweizer Pfarrer, Politiker und Sozialreformer, unter dem Namen « Zentralstelle für soziale Literatur der Schweiz » gegründet. Der erste Lesesaal wurde 1907 eröffnet. Bereits 1919 war es notwendig, in größere Räumlichkeiten umzuziehen, und erneut in 1957 und 1984.

1942 wurde die Institution in « Schweizerisches Sozialarchiv » umbenannt. Die Aufstockung der Mittel ist in der Nachkriegszeit besonders wichtig. In der Anfangszeit des Sozialarchivs trafen sich russische und deutsche Einwanderer im Lesesaal. In der Zwischenkriegszeit wurden die Archive von Intellektuellen aufgesucht, die vor den deutschen und italienischen Diktaturen geflohen waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren Flüchtlinge aus Osteuropa besonders präsent.

Das Schweizerische Sozialarchiv ist, wie das Haus « zum Sonnenhof », in dem es sich befindet, als Schweizer Kulturgut von nationaler Bedeutung im Kanton Zürich aufgeführt.

Beschreibung

Das Schweizerische Sozialarchiv sammelt Dokumente zur Geschichte der Arbeit, zur Sozialpolitik, zur Situation und zu den sozialen Bewegungen seit den 1880er Jahren. Die Sozialarchive dokumentieren auch die Geistes- und Sozialwissenschaften. Das Sozialarchiv ist die wichtigste Institution in der Schweiz, die Dokumente nichtstaatlicher Herkunft sammelt, die für die Sozialgeschichte relevant sind, z. B. die Archive vieler Gewerkschaften, politischer Parteien und Verbände. Das Sozialarchiv bewahrt die Hinterlassenschaften von etwa 700 Organisationen und 150 Einzelpersonen auf. Zum Beispiel die Archive der Schweizer Sektion von Amnesty International (Auszahlung 2013), Pro Senectute Schweiz (Auszahlung 2012), der Gewerkschaft Unia und ihrer Vorläufer (SIB, FTMH und ESTV) sowie der SRG-Genossenschaft Reisen.

Die Sammlungen umfassen nicht nur Archive als solche, sondern auch Druckerzeugnisse (Bücher, Zeitschriften, Traktate, Plakate, Presseausschnitte), Mikrofilme und audiovisuelle Medien (Fotografien, Filme, Tonträger). Diese Dokumente sind eine reiche internationale Quelle, die für Forschung und Ausstellungen genutzt wird.

Organisation

Das Sozialarchiv ist ein persönlicher Tiger Verein. In der Kommission sind die wichtigsten Geldgeber Rechte: Bund, Kanton Zürich und Stadt Zürich. Muss hinaus gibt es einen gewissen Beirat. Es sind ungefähr 20 Archivare und Bibliothekare gehört.

www.sozialarchiv.ch